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Nils’ Fußball-Blog: Bierkalender und das 2. Spiel der dt. Mannschaft

16. Juni 2016

Wir singen Schwarz. Wir singen Rot. Wir singen Schwarz, Rot, Gold sind wir.

Endlich ist es so weit. Das lange Warten hat ein Ende und unsere Weltmeister sind schon mittendrin in der Mission Europameister. Vorm Start des Turniers wurde das Team nochmal ordentlich durch gerüttelt. Antonio Rüdiger verletzte sich im Training und für ihn rückte Jonathan Tah nach. Vorher wurden bereits Sebastian Rudy, Julian Brandt und Karim Bellarabi, für viele verständlich, aus dem Kader gestrichen. Dass aber auch Marco Reus keinen Platz im Team bekam, war dann doch für viele überraschend, aber aufgrund seiner Verletzung nachvollziehbar. Die Diskussionen unter 80 Millionen deutschen Hobby Bundestrainern waren jedoch entfacht. „Wie kann er einen verletzten Schweinsteiger mitnehmen?“ oder „Warum darf die Spaßkanone Lukas Podolski dabei sein?“ waren einige der Fragen, die aufkamen. Dabei hat uns Jogi Löw in der jungen Vergangenheit immer wieder solch teilweise nicht nachzuvollziehende Entscheidungen präsentiert. Der Weltmeistertitel hat viele Kritiker verstummen lassen und wird ihm auch im Laufe des aktuellen Turniers eine gewisse Unantastbarkeit verleihen. Die Nominierung von Bastian Schweinsteiger brachte uns immerhin das 2:0 gegen die Ukraine. Meiner Meinung nach kann er, wie im WM Finale, ein wichtiger Fixpunkt im deutschen Spiel werden, vor allem für die jungen Spieler. Denn eines darf man in Hinblick auf die beiden „Oldies“ Schweinsteiger und Podolski nicht vergessen. Die Deutschen stellen mit einem Altersdurchschnitt von 25 Jahren und acht Monaten den jüngsten Kader der gesamten EM. Wir sind also nicht nur der amtierende Weltmeister, uns steht auch eine rosige Zukunft bevor. Gegen die Ukraine betrug das durchschnittliche Alter 26,3 Jahre. Zum Vergleich stellte Italien mit 31,5 Jahren die älteste EM-Startelf aller Zeiten auf.

Jetzt geht’s gegen Polen

Das Spiel gegen die Ukraine war ein Tanz auf Messers Schneide. Am Ende konnten wir uns bei Manuel Neuer und unserem Lieblingsnachbarn Jérôme Boateng bedanken, dass die Null stand. Gegen Polen muss das Team aber auf jeden Fall nochmal eine Schippe drauflegen, um Lewandowski nicht zum Tore schießen einzuladen. Hier können unsere Jungs schon mal Finalluft schnuppern, da das Spiel im Finalstadion „Stade de France“ in Paris Saint Denis stattfindet. Allgemein scheint diese EM ein wenig torarm zu sein, was durchaus an dem neuen Modus mit 24 statt 16 Mannschaften liegen kann. Da nun 16 der 24 Teams direkt ins Achtelfinale kommen, sind gerade die kleineren Teams darauf bedacht erstmal tief und sicher zu stehen, um möglichst wenig Gegentore zu bekommen. Bei den Wettanbietern lautet die drei Favoriten: Frankreich, Deutschland und Spanien. Wir werden sehen, ob einer der dreien am Ende den Pokal gewinnen wird, oder ob nicht zum Beispiel England, Italien oder Belgien noch ein Wörtchen mitreden werden.

Viele meiner Freunde beschweren sich immer, dass so wenige Fußballer die deutsche Nationalhymne mitsingen. Ich persönlich finde das nicht so schlimm. Jeder soll das so handhaben wie er es selber für richtig empfindet. Denn was sollen erst die Spanier sagen?! Achtet bei der spanischen Nationalhymne einmal auf deren Spieler. Da singt keiner mit. Der Grund ist aber ganz einfach. Die „Marcha Real“ („königlicher Marsch“) ist eine der wenigen Nationalhymnen ohne Text. Größe Bedenken hätte ich da beim Text der französischen Hymne. In der „Marseillaise“ wird unter anderem gesungen: „Zu den Waffen, Bürger. Formiert Eure Truppen. Marschieren wir, marschieren wir! Unreines Blut tränke unsere Furchen!“.

Bierkalender zur EM

Ich werde die EM über meine Kehle nicht mit Blut tränken, sondern mit Bier. Passend zur Europameisterschaft haben wir uns mit ein paar Arbeitskollegen einen Bier-EM-Spielplan erstellt. Aus 18 der 24 teilnehmenden Länder haben wir Bier organisiert, welches ich in einem Bierplan sortiert habe. So können wir nun an jedem Tag eines EM-Spiels ein Bier aus einem anderen Land trinken. Mal schauen, was die Isländer so für ein Bier brauen. Sechs Länder fehlen leider zur Komplettierung aller Mannschaften. Aber die Biere aus Albanien, Nordirland, Rumänien, Schweiz, Slowakei und Wales waren leider nicht zu bekommen oder nur mit sehr viel Geld und Aufwand.

Bierkalender, Fußball-Em, Bier, internationale Biersorten

Dies ist meine Liste mit den europäischen Biersorten (natürlich könnt Ihr auch noch im laufenden Turnier einsteigen :)) Heute Abend stoßen meine polnischen Freunden und ich mit einem eisgekühlten Tyskie auf das Spiel an. Mal schauen, wer am Ende wen trösten muss:

  • Belgien – Grimbergen BLOND – KaDiSe
  • Deutschland – Mashsee TRAININGSLAGER
  • England – Green King St. Edmunds, Newcastle Brown Ale
  • Frankreich – Meteor, Jenlain Ambree
  • Irland – Kilkenney
  • Island – Einstök
  • Italien – Moretti
  • Kroatien – Karlovacko
  • Österreich – Gösser, Rudeen Black IPA
  • Polen – Tyskie
  • Portugal – Sagres Super Bock
  • Russland – Baltika, Zhigulevskoye (helles Schankbier)
  • Schweden – Abro
  • Spanien – San Miguel, Estrella Damm
  • Tschechien – Sankt Jaro
  • Türkei – Efes
  • Ukraine – Rigas Poltav
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Den kompletten Bier-EM-Plan mit Bierempfehlung könnt Ihr auch hier als PDF downloaden: Bierkalender.

Bis zu meinem nächsten Blogbeitrag wünsche ich uns allen eine weiterhin schöne und spannende EM. Geht doch auch mal in den nächsten Getränkemarkt oder Getränkefeinkostladen und kauft Euch ein paar speziellere Sorten des goldenen Gerstensaftes, alkoholfreie Sorten gibt es dort oftmals auch.

Tschö und Prost, wir lesen uns.

Seid Ihr noch auf der Suche, nach einem leckeren Snack für Rudelgucken? Ihr mögt es gerne weniger alkoholisch? Wie wäre es mit Trikot-Plätzchen, Schoko-Fußbälle oder Spielfeldkeksen? Hier geht es zu unseren Fußball-Rezepten.

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Nils
Autor

Nils

Nils ist ein Kind der 90er. 1984 in Münster geboren und zwischenzeitlich von seinen Eltern in das eher ländliche Nottuln verschleppt, lebt er nun schon wieder seit ein paar Jahren in der lebenswertesten Stadt der Welt. Bereits seit 2004 arbeitet er bei Ernsting’s family in der IT als Softwareentwickler und gleicht die eher sitzende Tätigkeit in seiner Freizeit mit viel Squash oder diversen längeren Erkundungstouren auf der Leeze (münsteraner Soziolekt für Fahrrad) aus. Neben dem Sport zählt das gemeinschaftliche Fußball schauen, sowie die Erweiterung des Heimkinos und des filmischen Horizontes, zu seinen größten Leidenschaften. Freunde und Arbeitskollegen schätzen an ihm seine immer lockere, lustige und freundliche Art und verzeihen dann auch gerne mal den einen oder andern Nils typischen Spruch.

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