Fröööhööööliche Weihnacht überallll…

24. Dezember 2014

Langsam, aber sicher trudeln alle auf der Zielgeraden ein… hier und da werden noch die letzten Plätzchen gebacken, der Weihnachtstisch wird festlich gedeckt, das eine oder andere Präsent will noch besorgt oder eingepackt sein; eilig werden noch letzte Weihnachtsbriefe oder „happy holidays“-E-Mails versendet. Doch dann ist es vollbracht, der Heilige Abend und das Weihnachtsfest 2014 stehen nicht mehr vor der Tür, sondern sind da!

Weihnachten – das Fest der Liebe, das Fest der Familie, das Fest der netten Aufmerksamkeiten und entspannten Stunden im Kreis der Lieben! Doch ist Weihnachten nicht noch viel mehr? Keine Sorge, dies ist keine der alljährlich wiederkehrenden Brandreden gegen den überbordenden Konsumismus. Es geht eher um die Frage: Was bedeutet dieses Fest, dessen Reiz sich ganz ehrlicherweise ja nur die allerwenigsten entziehen können?

Weihnachten steht für mich für drei Dinge:

  1. Weihnachten ist immer auch ein guter Anlass, zur Ruhe zu kommen, aus dem Schnellzug des Lebens auszusteigen und kurz innezuhalten. Was hatte das abgelaufene Jahr zu bieten? Welche Höhepunkte gab es? Welche Tiefschläge? Womit wird das Kapitel 2014 im Buch des Lebens in Erinnerung bleiben? Gibt es etwas, das ich an meinem Leben ändern möchte? Würde ich mir wünschen, hier und da anders reagiert, anders entschieden zu haben? Hätte ich ein Lächeln, ein nettes Wort verschenken können und habe es übersehen? Es gibt aus meiner Sicht keinen besseren Zeitpunkt für Digital Detox als die Weihnachtszeit und die ruhigeren Tage zwischen den Jahren. Zeit, die man intensiv nutzen kann: für Freunde und Familie und gemeinsame Momente voller Freude und Sinnhaftigkeit, für Dinge, die einen immer noch unerledigt anschreien, für Menschen, die vielleicht in den letzten Monaten zu kurz gekommen sind, für langgehegte Herzenswünsche, die man sich immer aufgespart hat…
  1. Weihnachten steht außerdem auch für Dankbarkeit! Dankbar zu sein, für das, was ich habe und was viele, viele Menschen da draußen vielleicht nicht haben. Danke zu sagen, den Menschen, die mich begleitet und unterstützt haben, die das Jahr mitgestaltet und es besonders gemacht haben. Ganz bewusst den Augenblick zu genießen, wohlwissend, dass nichts selbstverständlich ist, dass es von heute auf morgen auch anders sein könnte… Auch 2014 war ein Jahr der politischen Krisen und Völkermorde, ein Jahr der unfassbar tragischen Einzelschicksale, ein Jahr der Abschiede von geliebten und beliebten Menschen. Aber wie sagte der französische Autor Georges Bernanos „Wir alle müssen das Leben meistern. Aber die einzige Art, es zu meistern, besteht darin, es zu lieben.“ Oder ein anderer französischer Autor Jean Anouilh „Die Dinge sind nie so, wie sie sind. Sie sind immer das, was man aus ihnen macht.“
  1. Und letztlich ist Weihnachten auch immer wieder ein Neuanfang. Das Christuskind zwischen Ochs und Esel im kargen Stall, der Stern von Bethlehem – alles Symbole für einen neuen Start, für den Moment des Aufbruchs. So können auch wir das Weihnachtsfest nutzen, um den Reset-Knopf zu drücken. Alles auf Anfang! Der perfekte Moment, Dinge zu verändern oder auch anzustoßen, die uns seit langem beschäftigen, für die die Zeit bislang nicht reif war. Der Grundgedanke des Weihnachtsfestes ist die Liebe – gleichsam auch das allermenschlichste Grundbedürfnis und Triebfeder für fast all unser Denken und Handeln. Lieben und geliebt werden. Die Zeit ist jetzt, Menschen Liebe zu schenken, die bislang auf keiner Agenda stehen: das kann ein ausrangiertes Spielzeug für das syrische Flüchtlingskind sein, oder der nette Weihnachtsgruß für die gestresste Verkäuferin oder aber der Anruf, beim Großonkel, mit dem keiner mehr Kontakt hat…

 

Wir, die gesamte Blogredaktion, wünschen Euch, liebe Leser und Leserinnen, ein fröhliches, spannendes und leckeres, aber auch ein besinnliches, dankbares und inspirierendes Weihnachtsfest 2014! Schenkt Liebe… 🙂

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Marcello
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Marcello

Marcello verantwortet mit seinem wunderbaren Team die Unternehmenskommunikation bei Ernsting’s family, die er vor fast zehn Jahren aus der Taufe gehoben hat. Neben diesem Baby ist er auch im real life zweifacher Vater und wohnt an der Grenze zwischen Ruhrgebiet und Münsterland. Marcello ist ständig auf Achse – entweder quer durch die Republik oder als Nicht-Digital Native in den social networks dieser Welt. Dabei holt er sich immer wieder viele Inspirationen für seine drei Faibles Fashion, Food und Fitness. Als leidenschaftlicher, aber tierliebender Koch verwöhnt er nicht nur seine Familie, sondern auch sein Team mit ständig neuen veganen Kreationen – ganz ohne Missionierungseifer ;-)

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